Wir hatten das große Glück das Power-Barebone, genauer genommen die „Zbox Magnus One ECM73070C“ von Zotac für einen In-Depth-Test gestellt zu bekommen. Hierbei waren wir nicht nur von der Perfomance, sondern vor allem auch von dem wirklich klugen Aufbau des kompakten Mini-PCs beeindruckt. Warum dieser Barebone so ausgefeilt ist und das wohl perfekte Verhältnis von Volumen zu Leistung bietet erfahrt ihr in unserem Testbericht.

Datenblatt – Zotac Zbox Magnus One ECM73070C

Produktbild
Datenblatt
Zotac ZBOX-Magnus One i7-10700 RTX 3070 8GB GDDR6 256-bit W10H
Prozessor
Intel Core i7-10700
Grafikkarte
Zotac Gaming Geforce RTX 3070 Twin Edge
RAM
2 x DDR4-2933/2666 SODIMM Slots (bis zu 64GB) [nicht verbaut]
Netzteil
500W 80+ Platinum
Abmessungen (L/B/H)
265.5mm x 126mm x 249mm
Grafikschnitstellen
1 x HDMI 1.4, 1 x HDMI 2.1, 3 x DisplayPort 1.4a
Interne Speicherschnittstellen
1 x M.2 PCIe x4 (2242,2280), 1 x M.2 PCIe x4 / Intel Optane memory slot (2242, 2280, 22110), 2,5" SATA SSD slot
USB-Schnittstellen
4 x USB 3.1, 3 x USB 3.0, 1x USB 3.0 Type-C, 3-in-1 (SD/SDHC/SDXC)
Netzwerk
WiFi 6 AX1650, Bluetooth 5, Dual LAN (Gigabit Ethernet, 2.5Gbps Ethernet)
Garantie
3 Jahre + 2 Jahre bei Registrierung
Preis (UVP)
1499 €
Preis bei Amazon
1.570,79 EUR
Angebot bei Amazon
Angebot bei Cyberport
Angebot bei Notebooksbilliger
Datenblatt
Produktbild
Zotac ZBOX-Magnus One i7-10700 RTX 3070 8GB GDDR6 256-bit W10H
Prozessor
Intel Core i7-10700
Grafikkarte
Zotac Gaming Geforce RTX 3070 Twin Edge
RAM
2 x DDR4-2933/2666 SODIMM Slots (bis zu 64GB) [nicht verbaut]
Netzteil
500W 80+ Platinum
Abmessungen (L/B/H)
265.5mm x 126mm x 249mm
Grafikschnitstellen
1 x HDMI 1.4, 1 x HDMI 2.1, 3 x DisplayPort 1.4a
Interne Speicherschnittstellen
1 x M.2 PCIe x4 (2242,2280), 1 x M.2 PCIe x4 / Intel Optane memory slot (2242, 2280, 22110), 2,5" SATA SSD slot
USB-Schnittstellen
4 x USB 3.1, 3 x USB 3.0, 1x USB 3.0 Type-C, 3-in-1 (SD/SDHC/SDXC)
Netzwerk
WiFi 6 AX1650, Bluetooth 5, Dual LAN (Gigabit Ethernet, 2.5Gbps Ethernet)
Garantie
3 Jahre + 2 Jahre bei Registrierung
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Letzte Aktualisierung am 17.11.2021 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

Lieferumfang

Inhalt

Der Lieferumfang viel vergleichsweise zu anderer PC-Hardware sperrlich aus und kann daher kurzerhand zusammengefasst werden. Der Lieferumfang besteht aus: Dem Barebone-PC selbst, Anleitungen und Infoblättern, einer Treiber-CD, bzw. Treiber USB-Stick, zwei Stromkabeln, sowie zwei WLAN-Antennen, welche für die Nutzung der WLAN-Verbindung benötigt werden.

Austattung

Der Zotac ZBOX Magnus One ECM73070C kommt von Haus aus ohne installierten RAM oder Datenträger geliefert. Als Speicher können 2 x M.2 SSDs installiert, einmal bis zu einer Größe von 22110 und beim zweiten Slot bis 2280. Ansonsten kann eine normale 2,5 Zoll SSD auf dem weiter unten gezeigten Tray installiert werden.

Beim RAM ist zu beachten, dass nur SODIMM-RAM benutzt werden kann. Dieser findet sich auch in Laptops wieder. Nachteile dessen sind zum einen eine begrenzte Auswahl an Anbietern und Taktraten, aber auch ein leicht höherer Preis im Vergleich zum „normalen“ DDR4-RAM den man aus Desktop-PCs gewohnt ist.

Design

Außendesign

Das Design der „ZBOX“ fällt eher schlicht und pragmatisch aus. Die Blechteile an Deckel, Rückseite, Boden und beiden Seitenteilen sind aus mattem leicht texturiertem Metall, vermutlich Aluminium. Die Front des PCs besteht ebenfalls aus Aluminium, besitzt jedoch ein gummiartiges Panel auf welchem der Startknopf, sowie SD-Kartenslot, 3,5mm Klinke und USB-Slots wiederfinden.

Insgesamt wirkt alles extrem hochwertig und sauber verarbeitet, sodass sich keine Kanten finden und alles sich extrem leicht zusammenfügen lässt. Der Farbton ist sehr angenehm und durchgängig sauber auflackiert.

Innendesign

Was sofort beim Innenaufbau des Zotac Zbox Magnus One auffällt ist, dass er extrem gut durchdacht ist und dadurch sehr leicht zugänglich ist. Die M.2 SSD Steckplätze sind leicht erreichbar, sobald der 2,5″ SATA SSD Tray entfernt wurde. Das genannte SSD-Tray ist vorteilhaft angebracht und mit einer gummierten Daumenschraube befestigt. Sobald eine SSD auf das Tray gelegt wurde befinden sich am Ende bereits fixierte Ports, in die genannte SSD eingeschoben wird.

Die drei M.2 Slots auf dem Mainboard bestehen aus einem Intel Optane Memory Slot bis 22110, einem normalen M.2 Slot bis 2280 und einen kleinen M.2 x4, dieser beherbergt jedoch bereits den WLAN-Chip. Im Deckel des Barebones sind zwei Lüfter befestigt, die das Gehäuse mit frischer Luft versorgen.

Demontage

Die Demontage der ZBox gestaltet sich äußerst leicht und ist leicht zugänglich für alle ptenziellen Nutzer. Um vollständigen Zugang zum Innenleben des Barebones zu erhalten müssen lediglich an der Rückseite zwei Daumenschrauben entfernt werden und daraufhin die Decke des PC’s nach hinten geschoben werden. Danach können die Seitenteile einfach nach oben herausgezogen werden.

Das System wirkt sehr durchdacht und ist simpel zu bedienen. Die Seitenteile und Schienensysteme, die die jeweiligen Blechelemente halten sind ebenfalls sehr stabil und sorgen dadurch nicht für ein nerviges Schiebespiel, bei dem die Schienen z.B. nicht richtig einrasten oder getroffen werden.

Benchmarks und Temperaturen – Prozessor

Wie bereits im Datenblatt besitzt der hier getestete Barebone einen vollständig und scheinbar unregulierten Intel Core i7-10700. Wie dieser jedoch im Realtest abschnitt und ob er wie ein gewöhnlicher i7-10700 in einem Desktop-PC abschnitt seht ihr in folgendem Graphen. Als weiteren Vergleich wurde ein Intel Core i5-10600 hinzugezogen. Die Vergleichswerte für einen „normalen“ Core-i7-10700 und Core i5-10600 stammen von cpu-monkey.

 

Zu sehen ist hier, dass der Intel Core i7-10700 in der Single Core Leistung meist das Schwächste Glied von den drei hier gezeigten CPUs ist. Der Intel Core i5-10600 ist dafür bekannt eine hohe Einzelkernleistung zu besitzen und ist dadurch wenig überraschend nahe am Desktop i7-10700 dran. Der Zotac ZBox ist der schwächste CPU im Single Core Vergleich, liegt jedoch im Multi-Core vor dem i5-10600, unterliegt jedoch ebenfalls klar dem gewöhnlichen i7-10700. Es bietet daduch so ziemlich einen Mittelweg zwischen guter Single-Core, aber auch solider Multi-Core Leistung.

Benchmarks und Temperatur – Grafikkarte

Als Grafikkarte wurde ebenfalls, wie beim Prozessor bereits eine „Full-Size“ Variante verbaut. Eingebaut ist eine Zotac Gaming RTX 3070 Twin Edge. Auf Grund dessen, dass wir die Grafikkarte bereits selbst in einem Desktop-PC testen konnten, haben wir einen Vergleichswert dafür, wie gut die Grafikkarte auch in einem solchen luftärmeren Gehäuse performed. Der Link zu unsererem Testbericht dieser Grafikkarte findest du hier.

Die Grafikkarte der ZBox wurde für eine genaue Vergleichbarkeit in den gleichen Spielen getestet, wie die im Desktop verbaute Variante. Die Daten aus den Benchmarks sind dem folgenden Graphen zu entnehmen. Getestet wurde aufgrund der Menge der Daten nur in 1440p.

Wie im Test auffiel, ist der Unterschied in der Leistung extrem gering. Für einen gewöhnlichen Spieler dürften im normalen Spielgebrauch keinerlei Unterschiede im Vergleich zu einem Desktop-System auftreten.

Bewertungen und Fazit

Pro und Contra

Pros
  • Extrem Kompakt
  • Sehr hohe Leistung
  • Kaum Leistungsunterschied zu Desktop-Komponenten
  • Sehr leicht zugänglich und klug strukturiert

Cons
  • Etwas teuer, verglich mit UVP von Einzelkomponenten
  • Nur SODIMM-RAM wählbar

Fazit

Mit der Zbox Magnus One ECM73070C hat Zotac ein wahres Powerhouse auf die Beine gestellt und das trotz des wirklich sehr kleinen Formfaktors. Sie verwenden durchweg hochwertige Materialien und geben dem Käufer vollkommen uneingeschränkte Hardware der Oberklasse. Sei es die Desktopversion einer Zotac RTX 3070 oder eben ein ungedrosselter Intel Core i7-10700. Lediglich die physikalischen Probleme eines solch kleinen PCs, wie z.B. Luftdurchfluss grenzen die Komponenten in ihrer Dauer ein.

Testnote

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